Maja und der Haiopei
Der Morgen begann mit einem Bummel über den Markt und einem Besuch bei Netto (coole Gasanzünder gekauft) Nochmal …
Der Morgen begann mit einem Bummel über den Markt und einem Besuch bei Netto (coole Gasanzünder gekauft)
Nochmal über den Markt. Gurken, Tomaten und cooles Handwerk gekauft.
Wieder an Bord von Joachim mit leckerem Bauernfrühstück empfangen.
Nach dem rituellen Geschirrspülgang (nochmal mit Glasverlust (was aber nichts machte, da wir Gestern schon vier Ersatzweingläser gekauft hatten)) bereiteten wir uns auf einen Anleger mit Eindampfen in die Vorspring vor, welches Maja auch gut gelang. Allerdings kreuzte ein Haiopei ohne Rücksichtnahme unseren Kurs direkt nach dem Ablegen weswegen ich Maja (also meine Claudia) Kurs einmal unterstützen musste.
Danach übernahm Engelchen (also Joachims Claudia) das Ruder. Und was war. Der Haiopei fuhr von hinten extrem dicht auf. Nochmal kurz eingegriffen und dem Haiopei mit seinem Schiff Relax die schlimmsten Flüche der Seefahrt gedanklich an den Kopf geworfen.
Engelchen fuhr dann sehr souverän über den Reeckkanal in den Kölpinsee wo wir dann mit etwas Welle und guten 3 Bft empfangen wurden.
Sehr gute zwei Fahrstunden für Engelchen, mit einigen Aufgaben die sehr gut gemeistert wurden, gingen wie im Flug vorüber.
Ich übernahm um die Ansteuerung in den Jabelschen See zu probieren. Hatte anfangs etwas Bedenken wegen der Seitenwinde, stellte aber schnell fest, dass wir gut in Abdeckung waren.
So machten wir auch hier eine kleine Hafenrundfahrt da leider meine Idee mit der Fischerei Damerow nicht funktionierte. Kein Liegeplatz frei. Dafür kurze Einweisung in das Drehen auf engstem Raum.
Unser Tagesziel war das Yachthafenresort Fleesensee, wo wir mit ordentlich Seitenwind begrüßt wurden.
Ich versuchte einen Freestyle Anleger musste aber Abbrechen und entschloss mich für unser klassisches Boots-Shibari Manöver was natürlich wieder wunderbar funktionierte.
Der Abend klang bei einem wundervollen Abend beim ansässigen Italiener Café del Mar aus und wir senierten an Deck noch einige Zeit über den Sinn des Lebens.
Und so ging auch dieser wunderbare Tag entspannt zu Ende.
Am Morgen dann abgelegt und um die vertriebene Tonne wieder zurück in Richtung Müritz. Mit Auslaufmusik! Nach Ankunft auf der Müritz übernahm dann Bene das Ruder. Wir machten dann noch eine sehenswerte Hafenrundfahrt in Röbel mit kurzem Fotostop und Bene brachte uns danach wieder auf die Müritz.
Da wir so gut durchgekommen waren, war das nächste geplante Ziel Rechlin.
Nach einem ausgiebigen Lob unserer Bootsnachbarn für unsere Manöver ging es über den Fleesensee in Richtung Göhrener Kanal.
Mit dem Wetter hatten wir immer noch Glück und anstelle des befürchteten Regens bekamen wir strahlenden Sonnenschein.
Durch den Göhrener Kanal fuhren wir auf den Kölpinsee. Weiter zum Reeckkanal und zur Binnenmüritz.
Am Samstag ging es dann früh los um rechtzeitig durch alle Schleusen zu kommen.
Gleich in Lübz hatten wir eine wirklich nette Schleusenwärterin mit der es sofort zu einem kurzen Klönschnack kam. Sehr nett.
Die folgende Schleuse war Bobzin mit einem Hub von knapp sieben Meter. Da hatte ich doch eine gewisse Anspannung.
Auch diese Schleusenanfahrt meisterte Claudia wunderbar. Allerdings war ich von der Anspannung doch locker auf einer neun.
Heute war die Anreise zu unserer Chartertour über die Mecklenburgische Seenplatte. Ich konnte die Nacht zuvor nicht so wirklich gut schlafen. Zwar war alles schon vorbereitet und die Hunde wussten wir sehr gut versorgt, aber die Fahrt nach Lübz und die anstehende Woche machten mich etwas kribbelig.
Ich war endlich einmal wieder mit Lars unterwegs. Nach Claudias und meinem Urlaub hatten Lars und ich uns mal wieder eine Woche zum Segeln genommen. Es war lange schon wieder an der Zeit. Wir hatten uns viel vorgenommen, doch wie es immer so ist hat das Schicksal mal wieder andere Pläne.
über mein kleines Auto. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich mal wieder in die Pflege investieren
Gestern blieb dann die Heizung kalt. Grund dafür war, dass wir eine komplette Gasflasche verbraucht hatten. War wohl doch etwas kälter als gedacht. Aber zum Glück hatten wir ja noch den Elektroofen. Der hat uns wieder einmal gerettet.
Pünktlich, um kurz vor 08:00 Uhr standen wir mit dem Auto im Wartebereich und konnten beobachten wie die Sonne langsam orange am Horizont aufging.
Wir sind über die Weihnachtsfeiertage mit dem Wohnwagen nach Rømø aufgebrochen. Einfach eine kurze Auszeit. Denn es ist wichtig sich immer wieder kleine Zeiten zu nehmen um sich selbst wieder wahrzunehmen und klare Gedanken zu fassen.