Metropolen Reise mit der AIDA Mar

Wir sind am 02.03.2019 vom Cruise Center Hamburg Steinwerder aus mit der AIDA Mar zur Metropolen Reise aufgebrochen. Nachdem wir im vergangenen November „Mein Schiff “ ausprobiert hatten, wollten wir natürlich auch einmal das Konkurrenzprodukt kennenlernen.

Bei mäßigem Wetter ging es am Abend die Elbe hinab. Da es draußen zu dieser Jahreszeit einfach noch zu kalt war, testeten wir lieber gleich die Buffetrestaurants (und zwar alle an einem Abend). Es ist zwar ein deutlich anderes Konzept als auf unserer letzten Reise mit der Mein Schiff Herz erlebt, aber durchaus gelungen.

Ich war wirklich erstaunt, wie AIDA mit dem geringeren Personalschlüssel doch für ein so gutes Reiseerlebnis sorgen kann.

Die Kabine (wir hatten diesmal eine Balkonkabine gewählt) war sehr schön. Wir hatten genügend Platz und haben wunderbar geschlafen.

Am nächsten Tag erwartete uns ein Seetag um dann am 04. März in Southhampton anzulanden. Es war ordentlicher Wind angesagt (Nordsee Mittelwind um die 30 Kn (~ Bft 7)) und zur Nacht hin im englischen Kanal dann 45 kn (~ Bft 10) mit Böen mit weit über 50 kn.

Nachdem wir den Tag gut überstanden hatten, obgleich die AIDA Mar bereits auf der Nordsee einige Male gut ins Rollen gekommen war, ging es in den Abend.

Wir beschlossen nicht zu viel aber auf jeden Fall eine Kleinigkeit zu essen, damit die Seekrankheit welche wir doch etwas verspürten, nicht zu schlimm werden würde. Auf jeden Fall war der obligatorische Bar Besuch für Heute gestrichen.

Die Nacht war recht unruhig aber sehr gut zu überstehen. Am nächsten Morgen erfuhren wir durch die Messwerte in Windfinder, dass wir am Ausgang des englischen Kanal Spitzenböen von 65 kn gehabt hatten und wir haben das glücklicherweise nicht wirklich wahrgenommen. Dafür ein großer Dank an Crew und Schiff und die gute Navigation.

Der nächste Morgen in Southhampton war sonnig aber wirklich kalt.

Für diesen Tag hatten wir einen Fahrradausflug nach London gebucht und fuhren gegen 10:00 Uhr mit dem Bus in Southampton ab. Ich hatte etwas Bedenken, da ich den Linksverkehr nicht kannte. Aber das sollte unbegründet sein.

tower bridge
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In London angekommen, parkte der Bus am Hyde Park und der Ausflug konnte starten. Hier war allerdings schon ein Unterschied zu „Mein Schiff“ zu merken. Wir hatten nur einen einzigen Guide dabei und so sortierte ich mich als „Besenwagen“ am Ende der Gruppe ein.

Dies war auch eine gute Idee, da einige Mitreisende nicht wirklich „fahrradaffin“ waren und mit einer Städte-Rad-Tour doch deutlich überfordert.

Der Linksverkehr machte mir nicht das geringste aus. Und so war die Fahrt durch die Stadt war anstrengend, da ich immer wieder Straßen rückwertig kurz blockieren musste und verschollene Radfahrer einsammeln musste. Aber alle sind am Abend unbeschadet wieder auf dem Schiff angekommen.

Das Wetter war wirklich schlecht. Zwischendurch dann auch noch Schneeschauer. Und ich war eindeutig zu dünn angezogen. Aber die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden war ein Erlebnis. Nur leider kam ich nicht dazu Fotos zu machen, was Schade ist.

Morgen soll es nun nach Le Havre gehen. Auch hier haben wir wieder eine Radtour gebucht.

 

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