well done, Cutty-Sark!


„No, wha this tale o‘ truth shall read,
Ilk man and mother’s son take heed;
Whene’er to drink you are inclin’d,
Or cutty-sarks run in your mind,
Think! ye may buy joys o’er dear –
Remember Tam o‘ Shanter’s mare.“

Ein unvergleichlich guter Trainingstörn ist nun vorüber. Eigentlich unfassbar, wieviel wir in nur knapp einer Woche mitnehmen konnten. Unser Skipper, Hans Werner, verstand es in nur vier Tagen aus uns Einzelgängern eine funktionierende Mannschaft zu machen. Dabei erhielten wir noch, en passant, eine Vielzahl von nützlichen Tricks und Kniffen aus dem reichhaltigen Erfahrungsschatz eines der besten Skipper, welchen ich jemals erleben durfte.

Auch wenn es zwischen uns am zweiten Tag deutliche Spannungen gab, so bin ich doch überwältigt von der Professionalität und ob des Wissens von Hans Werner. Ich habe schon recht viele Skipper kennenlernen dürfen, doch niemand hat mich so nachhaltig beeindruckt und begeistert.

Doch nun zu den einzelnen Etappen: „well done, Cutty-Sark!“ weiterlesen

Be simple

„Go small, go simple, go now!“

Dieser Satz treibt mich jetzt seit Tagen um. Aber ich finde noch nicht die rechte Antwort. Oder habe vielleicht noch nicht den Mut um mir einzugestehen, dass ich die Antwort bereits kenne …

Bente 24

Was für ein cooles Projekt. Ich bin sehr gespannt, wie es sich weiter entwickelt und hoffe, dass es nicht zu früh dem Kommerz geopfert werden muss. Ein Einsteigerboot für um die 20.000 in der Kat. B wäre wirklich schon ein Kracher und die Folkeboot Gästetoilette ist nicht unbedingt Jeder“frau“s Sache.

Wirklich spannend …

http://www.diggerhamburg.com/2014/07/21/bente-24-der-film/

 

ZENmäßige Gedanken

Das Geheimnis der Zufriedenheit

Es kamen einmal einige Suchende zu einem alten Zenmeister.

„Herr“, fragten sie „was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du.“

Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: „Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?“

Es kam die gleiche Antwort: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ist und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Meister nach einer Weile hinzu: „Sicher liegt auch ihr und ihr geht auch und ihr esst. Aber während ihr liegt, denkt ihr schon ans Aufstehen. Während ihr aufsteht, überlegt ihr, wohin ihr geht, und während ihr geht, fragt ihr euch, was ihr essen werdet. So sind eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.“

Zengeschichte

weswegen ist Segeln für mich wichtig? Warum gerade ein Folkeboot? Ich denke, dass Ihr die Antwort in dieser Geschichte aus dem Bereich des ZEN erkennen werdet.

Leben im JETZT

Segeln verlangsamt das Leben auf den Takt des Realen. Die Abhängigkeit von der Natur führt uns zurück auf das Wesentliche. Nicht der eigene Wille zählt.

Wünsche haben aber keine Ansprüche

Auch wenn man es sich noch so sehr vornimmt Häfen anzulaufen, so kann der falsche Wind oder ein Zuviel an Wind die eigenen wohlfeilen Pläne schnell zunichte machen.

Einfachheit statt kompliziert

Ein Folkeboot entspricht dem reinen Segeln für mich. Keine undichten Seeventile. Keine Backöfen, die nicht funktionieren können. Keine defekten Wasserpumpen. Einfach nur Segeln. Besinnung auf das Wesentliche.

Der Realität begegnen

Näher an der Natur sein. Sich doch sicher fühlen. Aber auch sich der Realität in die Hände legen. Ganz bei sich sein und doch Teil des Ganzen bleiben. Das bedeutet Segeln für mich.

zurück zu mir

Stille finden um sich zu hören. Das Lärmen der Welt hinter sich lassen und dem Wasser lauschen. Die eigenen Gedanken fühlen. Den Wind riechen. Das Wasser schmecken. Das Salz auf der Haut spüren. Langsamer werden. Den Takt des eigenen Seins spüren und dann nur noch wissen was seit Anbeginn gewollt war …

so etwas kann schon einmal passieren …

Am 12. Juni 2014 war es jetzt soweit. Mein lang gehegter Traum ging in Erfüllung. Ich war nun Eigner eines Folkebootes. Wie so häufig kam ich dazu wie die Jungfrau zum Kinde.

Es war nun nicht so, dass ich mich in den letzten Jahren intensiv auf die Suche nach einem geeigneten Boot begeben hätte. Mich durch Kataloge gewälzt, Unmengen von Informationen gesammelt, das Für und Wider abgewogen, Angeboten bewertet und verworfen hätte. Vielmehr war es die Liebe auf dem ersten Blick. „so etwas kann schon einmal passieren …“ weiterlesen