La Grange – Prat Bibal Tradition 2014

der „Schäfchenwein“. Nicht nur, weil man erstaunlich gut danach schlafen kann, sondern auch wegen des Etiketts.

Es handelt sich hier um einen Rotwein aus dem Languedoc. Eine Assemblage aus Syrah, Grenache und Mouvedre mit einem Alkoholgehalt von 13,5 Vol%

Im Glas ist er Brombeerrot bis fast schon etwas tintig. Der erste Geruch erinnert an rote Früchte wie Brom- oder etwas Heidelbeere. danach kommt dunkle Schokolade und etwas Wildgeruch der sich dann in Pfeffer und leichter Anis Andeutung auflöst.

Der erste Schluck ist dann auch schon schön voll und etwas tanninreich. Aber nicht abschreckend. Es ist keine Schrankwand  die man da trinkt sondern ein schön eingebundenes Gefühl. Die folgende Frucht wirkt angenehm kühl, was wahrscheinlich durch die gleich einsetzende lebendige Säure erzeugt wird. Anstelle der gerochenen Wild- und Anisnote schmeckt man eher so etwas wie schwarze Olive, die sich im langen Nachklang in Richtung pfeffrige Schokolade entwickelt.

Ein wirklich schöner Wein, den ich sehr gerne mag. Er ist schon ein wenig zu einem meiner Lieblingsweine geworden. Obgleich der Johnson bei diesem Jahrgang  empfiehlt bis 2017 zu warten, ist er schon jetzt mit großem Genuss zu trinken. Sollte mir wohl noch eine Kiste besorgen …

@ Stefan & Marion: Da habt Ihr mir ja wieder was Nettes angetan.

🙂 🙂 🙂 [3 von 5] Lieblingswein

Warum ich über Wein schreibe

weder bin ich ein Weinkenner noch werde ich jemals Oenologe sein. Doch finde ich, dass Wein ein ganz besonderes Getränk ist. Nirgends findet man so viele Aromen wie hier. Und dabei ist es doch nur vergorener Traubensaft. Oder vielleicht doch nicht?

Hängt es doch mit der Art und Weise der Zubereitung zusammen, mit der Auswahl der Rebstöcke, der Lagen, der Lese der Trauben zusammen ob ein Wein trinkbar, genussvoll oder gar eine Offenbarung ist.
Ich maße mir nicht an eine Instanz auf diesem Gebiet zu sein. Doch möchte ich, für meine eigene Erinnerung, hier meine Erfahrungen mit Euch teilen. Und vielleicht hat der Eine oder die Andere dadurch auch einmal Lust sich mit Wein näher zu beschäftigen.
Es gibt so viele gute Weine für nicht allzu viel Geld und nicht jeder Wein mit 95 Parkerpunkten muss Jedem dann auch schmecken.
Wein muss man entdecken. Seinen eigenen Geschmack finden. Und lernen, lernen und nochmals lernen. Versuch und Irrtum ist der beste Weg um sich seinem eigenen Geschmack zu nähern. Und je mehr man probiert hat um so weniger gerät man in die Verlegenheit gruselige Erfahrungen machen zu müssen.
Wein ist keine Geheimwissenschaft. Wein zu trinken ist auch kein Snobismus. Es ist vielmehr eine wunderbare Art sich seinem Geschmack und seinem Selbst zu nähern. Und wenn noch „slow food“ dazu kommt, dann entdeckt man auch die Mitte und die Ruhe des eigenen Seins. Die absolute Steigerung ist es, dies mit guten Freunden gemein zu haben.

Dafür danke ich Euch. Dir Stefan für Deine außergewöhnlichen Empfehlungen, Marion für Deine Unterstützung und die excelenten Kleinigkeiten die Du immer wieder für die Abende zauberst. Und Martin, Dir danke ich für deine wunderbaren Einfälle.

Nun dann: à votre santé

Fast hätte ich es vergessen Euch meine Bewertungsskala zu erklären

🙁 [0 von 5] – lasst lieber die Finger davon
🙂 [1 von 5] – gut trinkbar, lecker
🙂 🙂 [2 von 5] – mag ich, netter Alltagswein
🙂 🙂 🙂 [3 von 5] – Lieblingsweine, von denen gerne mehr
🙂 🙂 🙂 🙂 [4 von 5] – Favoriten, oh Mann sind die gut
🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 [5 von 5] – Gipfel – meine Güte was ist mir denn hier passiert

I am the light of my soul

bei Spotify ist mir ein Lied vorgeschlagen worden, welches auf einem wunderbaren Mantra beruht:

… I am the light of my soul

I am beautiful  I am bountiful  I am bliss

I am, I am …

ich bin das Licht meiner Seele, ich bin schön, ich bin großzügig, ich bin glückselig

Manchmal ist es schon recht profan, wie so wunderbare Dinge in unser Leben treten. Bei Spotify, Facebook, durch eine Werbeanzeige oder sonst wie. Aber ist es nicht egal, auf welche Weise wir erreicht werden?

Mantras haben eine wunderbare Wirkung. Affirmationen, welche uns auf einer tiefen Art und Weise bewegen. Und dieses Mantra passte einfach wunderbar zu meinen vorherigen Artikeln. Aus diesem Grund möchte ich es Euch nicht vorenthalten.

Seid das Licht Eurer Seele.

 

erwischt

Habe ich bereits erwähnt, dass ich andere Menschen gerne einmal nerve?  Dass ich die Angewohnheit habe zwischen Themen,  für Außenstehende scheinbar wahllos, hin und her zu springen?

Ja! Manchmal bin ich für Euch unerträglich. Aber ich ticke nun einmal so.

Gerade bin ich dabei diesen Beitrag im Blog zu schreiben, während ich nebenbei noch Erweiterungen für einen anderen Blog schreibe, einige Fotos für Google+ bearbeite, mich mit meiner Frau unterhalte, wiederum einen anderen Blog unter „Chrome“ teste und noch überlege wie verschiedene Vokabeln auf Norwegisch wohl heißen mögen.

Das ist der Grund, weswegen man mir so manches Mal nicht folgen kann. Aber ist das wirklich schlimm? Ich bin nun einmal so. Und um mit den Worten eines Berliner Bürgermeisters zu sprechen, dass ist auch gut so.

Akzeptanz ist der Grundpfeiler für ein gelungenes Leben. Jeder kann die Eigenarten des Anderen akzeptieren. So entwickelt sich eine wunderbare Welt der Vielfältigkeit. Der Ergänzung. Niemand muss auf den Anderen eifersüchtig sein, denn jeder hat seine eigene Begabung welche für unsere Welt notwendig ist.

Nur im Zusammenspiel von uns allen können wir die Dinge erschaffen, die uns weiterbringen. Wettbewerb in der Gemeinschaft um den besten Weg für alle. Nicht um den persönlichen Gewinn.

Wie viel können wir erreichen, wenn wir unsere Ängste beiseite legten und neugierig auf einander wären.

Ich bin schlecht im kleinteiligen arbeiten. Mir fehlt dazu die nötige Geduld. Aber für die große Linie, für kreative Planung, dafür habe ich eine Begabung. Was würde aber nun aus meinen Plänen und Ideen, wenn es niemanden um mich herum geben würde, der Spaß an der kleinteiligen Arbeit hätte …

Nichts!

Deswegen meine Bitte an Euch: seid neugierig aufeinander und habt keine Angst. Wir haben es in der Hand, eine bessere Welt zu erschaffen.