Wir erleben zur Zeit einen Wandel in der Welt. Durch Corona wird uns langsam bewusst, dass wir alle am eigentlichen Leben vorbeigelebt haben. Ob die hysterische Reaktion und die zur Zeit um sich greifende Panik bezüglich Corona gerechtfertig ist, sei an dieser Stelle einmal dahin gestellt.

Jedoch ist Eines wirklich klar. Gegen Viren haben wir nur wenige Medikamente. Und Diese wirken dann auch nur bei einigen speziellen Viren, da sie nur gegen bestimmte Bestandteile der Viren gerichtet sein können und nicht gegen das Virus an sich. Unsere einzige Waffe gegen diese Erreger ist und bleibt unser eigenes Immunsystem.

Viren sind, ganz banal gesprochen, ganz einfache Erbinformation. Es sind Fragmente von DNA oder RNA.

Es handelt sich um keine lebenden Organismen im engeren Sinn. Da Viren natürlich auch keinen eigenen Stoffwechsel besitzen, haben wir medikamentös nur wenig Einflussmöglichkeiten.

Durch Impfungen ist es uns gelungen gegen einige Viren den Menschen einen Schutz zu geben.

Durch die Impfung werden wir mit Teilen des Erregers konfrontiert und unser Körper kann Antikörper gegen den Erreger bilden. Beim nächsten Kontakt erkennt unser Immunsystem den Erreger und kann ihn dann isolieren und sich vor einer weiteren Ausbreitung im Körper schützen.

Dies geschieht ganz genau so, wie wenn wir die Erkrankungen selbst durchmachen würden. Das Schöne daran ist aber, dass die Teile des Erregers in der Impflösung selber keine Erkrankung auslösen können. Wir werden somit immun gegen eine Krankheit ohne die Gefahren, die diese Krankheit mit sich bringt erdulden zu müssen.

Um unser Immunsystem fit zu halten müssen wir uns auf unser Leben zurückbesinnen. Wir treiben jeden Tag Raubbau mit unserem Körper. Wir ernähren uns nicht ausgewogen. Treiben zu wenig Sport. Haben den Kontakt zu uns selbst verloren.

Es gibt nur einige wirklich wirksame Ratschläge für die Entwicklung eines gesunden Immunsystems:

  1. Ernähren Sie sich ausgewogen. Mischkost. Möglichst fleischarm aber nicht unbedingt fleischlos. Da in Fleischprodukten Nährstoffe enthalten sind, die wir mit einer Mangelernährung (wie es auch die vegane Ernährung ist) nicht wirklich zu uns nehmen, können wir nur schwer völlig darauf verzichten. Aus diesem Grund ist es ratsamer auf Ernährungsformen welche einen Mangel mit sich bringen, zu verzichten. Der in den westlichen Ländern betriebene übermäßige Fleischkonsum ist hingegen gesundheitlich und ethisch auch nicht zu verantworten und in dieser Größenordnung auch wirklich schädlich.
  2. Leben Sie naturnah. Wir haben uns von unserem Naturraum immer weiter entfernt. Wir leben in künstlichen Blasen und kommen mit dem Wetter, der Umwelt und dem Leben nur noch wenig in Kontakt. Durch übermäßiges Heizen unserer Räume verbrauchen wir unnötig Ressourcen und schädigen unser Immunsystem, da wir es schwächen. Unsere Kleidung ist dabei ebenso viel zu schwer. Kleidung dient zum Schutz vor Wettereinflüssen, damit wir nicht erfrieren, damit unser Körper vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Wir brauchen zu 70% des Jahres in unseren Breiten eigentlich überhaupt keine Kleidung. Würden wir nackt leben, könnte sich der Körper selbst wieder abhärten und unser Immunsystem wäre gekräftigter und könnte sich besser gegen Viren schützen. Dies hört sich ungewöhnlich und gewagt an. Jedoch ist Kleidung in unserem Leben nur durch Konventionen vorgegeben und selten wirklich notwendig. Überdenken Sie diesen Ansatz einmal in einer ruhigen Minute. Es wird Ihr Leben eventuell entscheidend verändern und Sie werden es definitiv nicht bereuen.
  3. Treiben Sie Sport. Wenn wir uns weiterhin so sehr schonen, werden wir immer weicher und anfälliger für Krankheiten. Übertriebener, leistungsorientierter Sport ist für unsere Gesundheit dabei auch nicht sinnvoll und kann im Extremfall sogar zu erhöhter Infektanfälligkeit führen. Viel wichtiger ist das Grundlagenausdauertraining (Puls 120-130 / Min). Die Ökonomie des Körpers wird verbessert, das Herzkreislauf System gestärkt und das Immunsystem gekräftigt. Die Sauerstoffversorgung wird optimiert. Ideal ist das Radfahren, das Schwimmen oder das Laufen. Auch regelmäßige Spaziergänge können schon ein kleines Wunder bewirken.
  4. Nahrungsergänzugsmittel und Medikamente sind nicht die Lösung. Und dies sage ich als Apotheker. Mit Nahrungsergänzugsmitteln können wir, sofern sie ausreichend dosiert und sinnvoll eingenommen werden, extreme Mangelsituationen von Nährstoffen ausgleichen. Allerdings haben über 90% der Konsumenten nicht einmal annähernd eine solche Mangelsituation. Wir haben nur keine Lust uns ausgewogen zu ernähren, oder wir sind so extrem auf unseren Körper fixiert, dass wir die von der Natur gegebenen Bedingungen ganz einfach ignorieren. Zudem kann man mit Nahrungsergänzungsmitteln nicht heilen. Man ergänzt nur fehlende Stoffe. Medikamente hingegen optimieren Stoffwechselvorgänge im Körper, vermindern Keimlasten oder lindern Symptome. Sie greifen tiefer in die Regelkreisläufe ein und dienen dazu den Körper so zu unterstützen, dass er wieder in normalen Parametern läuft. Aber auch hier ist zu beachten, dass wir keine Maschinen sind. Auch Medikamente dienen nur um im Fall einer Erkrankung ein neues Gleichgewicht herzustellen. So kann der Körper sich selbst heilen. Wie Theophrast von Hohenheim schon sagte: Der Heiler muss die Krise erkennen, um dem Kranken im rechten Moment einen Impuls in die richtige Richtung zu geben. Wir heilen keine Krankheiten. Wir geben den Impuls, verbessern die Ausgangslage und schaffen dadurch Möglichkeiten. Die Heilung muss der Körper schon selber leisten. Paracelsus war ein wirklich schlauer Mann, Gelehrter und Heiler.

Zusammfassend kann man sagen:

  1. Bitte haben Sie keine Angst. Panik hat noch Niemanden geholfen außer den selbsternannten Propheten. Und die wirtschaften doch immer in die eigene Tasche.
  2. Achten Sie auf Ihre Ernährung. Ein billigeres “Heilmittel” gibt es nicht. Es ist immer besser nicht erst krank zu werden, als später dann zu versuchen etwas zu reparieren, was nicht zu reparieren ist.
  3. Leben Sie ein echtes Leben. Lassen Sie sich nicht durch überkommene Konventionen von Ihrem geschenkten Leben entfremden.
  4. Wir sind keine Maschinen und können auch nicht wirklich repariert werden.
  5. Halten Sie die einfachen Regeln ein: Sinnvolle Hygiene wie ausreichendes Händewaschen, genügend Abstand zum Mitmenschen und eine ordentliche Hustenetikette reichen da schon aus. Ihre Mitmenschen werden es Ihnen danken.

So werden Sie ein glückliches Leben im Einklang mit sich selbst, der Natur und dem Universum an sich führen können. Nehmen sie sich selbst nicht so wichtig. Im Angesicht des Universums sind wir nicht einmal eine Mikrobe im Vergleich zu unserem Planeten. Genießen Sie Ihr Leben. Denn schon so etwas Kleines wie ein Virus kann Sie jederzeit töten.

Aber keine Panik, Sie kennen jetzt ja die Lösung und müssen sich von den anderen Menschen mit deren Hysterie nicht mehr “anstecken” lassen.

“Don’t panic! The answer is still 42 …”

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Frank Vollmers
Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.
Max Frisch (1911-1991) schweizer. Schriftstelle

Aber auf Krisen habe ich eigentlich keine rechte Lust mehr. Deswegen beschäftige ich mich auf dieser website lieber mit den schönen Dingen des Lebens.
Ich hoffe, dass das Eine oder andere Schöne auch für Dich dabei sein wird ...

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